Emmermehl ist beim Backen etwas ganz Eigenes: kräftiger im Geschmack als klassisches Weizenmehl, aber auch mit einem schwächeren Klebergerüst, das etwas Fingerspitzengefühl verlangt. Wenn du noch nicht sicher bist, welcher Mehltyp für dein Vorhaben der richtige ist, wirf vorher einen Blick in unseren Mehltypen-Artikel.
In dieser Sammlung findest du inzwischen 12 Rezepte für herzhafte und süße Anlässe: von rustikalem Brot, Brötchen, Brezeln, Fladenbrot und Bagels über italienische Klassiker wie Pizza, Pasta und Focaccia bis hin zu süßem Gebäck wie Pfannkuchen, Kuchen, Waffeln, Keksen, Muffins und Hefezopf. Jedes Rezept ist so aufbereitet, dass die Besonderheiten von Emmermehl – etwa der geringere Wasserbedarf und die etwas empfindlichere Teigstruktur – direkt berücksichtigt werden, statt einfach nur Weizenmehl 1:1 zu ersetzen (allgemeine Umrechnungstipps dazu findest du in unserem Artikel Emmermehl ersetzen).
Egal, ob du zum ersten Mal mit Emmermehl backst oder schon Erfahrung mit Urgetreide hast: Die Rezepte sind bewusst einfach gehalten und eignen sich für den Alltag ebenso wie für besondere Anlässe, bei denen du deinen Gästen etwas Ungewöhnliches auf den Tisch bringen möchtest.
Unsere Rezepte
Emmerbrot – Grundrezept
Ein rustikales, aromatisches Grundrezept für Einsteiger ins Emmerbacken.
Rezept ansehen
Brötchen
Knusprige Brötchen mit hellem Emmermehl für den Alltag.
Rezept ansehen
Pizza & Pasta
Zwei italienische Klassiker, neu interpretiert mit nussigem Emmermehl.
Rezept ansehen
Pfannkuchen & Kuchen
Süße Alltagsklassiker mit dem besonderen Emmer-Aroma.
Rezept ansehen
Waffeln
Knusprig-lockere Waffeln mit dem nussigen Aroma von Emmermehl.
Rezept ansehen
Kekse
Mürbe Butterkekse zum Naschen oder Ausstechen, ideal auch für die Weihnachtsbäckerei.
Rezept ansehen
Fladenbrot
Schnelles Fladenbrot ohne Hefe – perfekt zum Grillen oder als Dip-Beilage.
Rezept ansehen
Muffins
Saftige Muffins für den Alltag, süß oder herzhaft abwandelbar.
Rezept ansehen
Hefezopf
Klassischer Sonntagszopf, geflochten aus drei Strängen Emmerhefeteig.
Rezept ansehen
Brezeln
Klassische Laugenbrezeln, selbst gebacken mit kräftigem Emmer-Geschmack.
Rezept ansehen
Focaccia
Italienisches Fladenbrot mit Olivenöl, Rosmarin und Meersalz.
Rezept ansehen
Bagels
Selbst gebackene Bagels mit dem typischen Kochschritt vor dem Backen.
Rezept ansehenTipps zum Backen mit Emmermehl
- Emmer nimmt weniger Wasser auf als Weizen – gib Flüssigkeit lieber schrittweise dazu.
- Das Klebergerüst ist schwächer, daher lohnt sich behutsameres Kneten statt kräftigem Durcharbeiten.
- Für Einsteiger ist eine Mischung mit Weizen- oder Dinkelmehl oft der einfachere Weg. Mehr zum Vergleich mit Dinkel liest du in unserem Artikel Emmermehl vs. Dinkelmehl.
- Der passende Mehltyp macht einen spürbaren Unterschied im Ergebnis – Details dazu im Mehltypen-Artikel.
- Emmergebäck bräunt durch den höheren Zuckeranteil oft etwas schneller als mit Weizenmehl – prüfe die Bräunung lieber 5-10 Minuten vor der angegebenen Backzeit.
- Bei Hefeteigen (Brot, Brötchen, Pizza, Hefezopf, Brezeln, Focaccia, Bagels) lohnt sich etwas mehr Geduld: Emmerteig braucht meist eine längere Gehzeit als Weizenteig, da sich das Klebergerüst langsamer entwickelt.
- Fertiges Emmergebäck trocknet – besonders mit Vollkornanteil – schneller aus als reine Weizenprodukte. Luftdicht oder im Brotkasten lagern hält es länger frisch.
- Achte beim Kauf auf frisches, gut gelagertes Mehl: Emmermehl wird durch den höheren Fettgehalt schneller ranzig als Weizenmehl, daher kühl und dunkel lagern. Passende Produkte findest du in unserer Kaufberatung, ausführliche Lagertipps in unserem Artikel Emmermehl lagern.